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Gebäude-Check für Wohnimmobilien: Die perfekte Vorbereitung für Ihre Ladeinfrastruktur

Warum ein Gebäude-Check für eine Ladeinfrastruktur der erste Schritt in die Zukunft ist

Mit dem stetig wachsenden Interesse an Elektromobilität steigt auch die Nachfrage nach einer zuverlässigen Ladeinfrastruktur in Wohnimmobilien. Besonders in großen Wohnanlagen stellt sich häufig die Frage, wie man eine effiziente Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge installiert. Doch keine Sorge: In den meisten Fällen reicht der bestehende Hausanschluss des Objekts bereits aus, um eine Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge problemlos umzusetzen. Damit ist ein neuer Hausanschluss, wie meist vermutet wird, nicht notwendig. Mit den richtigen und intelligenten Lösungen und einer fundierten Planung ist die Integration von Ladepunkten in Ihre Immobilie oft viel einfacher als zunächst angenommen. Ein Gebäude-Check Wohnimmobilie für die Ladeinfrastruktur ist der erste Schritt, um sicherzustellen, dass Ihre Immobilie optimal für die Elektromobilität vorbereitet ist. 

Analyse der verfügbaren Leistung am bestehenden Hausanschluss: Bestehende Leistung effizient nutzen

Eine der häufigsten Fragen bei der Planung einer Ladeinfrastruktur in Wohnimmobilien ist, ob der bestehende Hausanschluss (auch Netzanschluss genannt) ausreicht, um mehrere Ladepunkte zu versorgen. Viele Eigentümer befürchten, dass ein neuer Hausanschluss erforderlich wäre. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass der bestehende Hausanschluss in den meisten Fällen (9 von 10) vollkommen ausreichend ist – besonders durch den Einsatz eines intelligenten Lastmanagementsystems kann die bestehende Leistung optimal eingesetzt werden 

Wie wird die Leistung bzw. die verfügbare Kapazität geprüft?

Wir starten mit einer gründlichen Analyse des aktuellen Stromanschlusses. Unsere Experten prüfen die aktuelle Anschlussleistung und analysieren, wie viel Kapazität bereits genutzt wird und wie viel Leistung noch zur Verfügung steht. Dies wird in der Regel über eine Dauer von sieben Tagen mit einer Lastgangmessung am Hausanschluss durchgeführt. Während dieser Messung wird  erfasst, wieviel das Haus, die Wohnungen und sonstige Verbraucher in der Summe über den Tagesverlauf an elektrischer Energie verbrauchen. In den allermeisten Fällen zeigt sich, dass vom bestehenden Hausanschluss weniger als 20% der verfügbaren Leistung tatsächlich beansprucht wird und damit ca. 80% der Leistung, z.B. für die Ladeinfrastruktur verfügbar wäre. Am bestehenden Anschluss kann damit eine Ladeinfrastruktur mit Ladepunkten geplant und umgesetzt werden.
Zudem hilft uns die Lastgangmessung, die aktuellen Verbrauchsmuster zu verstehen und zu beurteilen, wie viel Kapazität an unterschiedlichen Stunden für weitere Elektrofahrzeuge genutzt werden kann. 

Die wichtigsten Aspekte einer Hausanschlussprüfung: 

  • Aktuelle Anschlussleistung: Wie viel Leistung steht bereits zur Verfügung? Neben der bestehenden Zuleitung zum Haus ist die bestehende Absicherung des Hausanschlusses wichtig. 
  • Bestehende Verbraucher: Welche Verbraucher sind bereits angeschlossen? Neben den üblichen und unauffälligen Verbrauchern wie allgemeine Beleuchtung und Aufzüge o. ä. sind elektrische Anlagen wie Wärmepumpen, elektrische Warmwasseraufbereitung (Durchlauferhitzer) als auch evtl. einzeln installierte Ladepunkte wichtig aufzunehmen 
  • Lastspitzen Wie ist das Verbrauchsprofil des Gebäudes inkl. aller Einheiten über den Tag und wann ist der Stromverbrauch am höchsten? Üblicherweise zeigen sich zu Morgen- und in den Abendstunden höhere Verbräuche als über den Tag oder über die Nacht. Das Verbrauchsprofil des Objekts kann je nach Ausstattung des Gebäudes unterschiedlich ausfallen und muss immer individuell geprüft und analysiert werden (Bsp. Elektrische Sauna, eine Hebeanlage, Lüftungsanlage in der Tiefgarage etc.). 
  • Kapazitätserhöhung: Sollte die Prüfung und Messung ergeben, dass zwar Kapazität, diese jedoch nicht ausreichend wäre, so besteht u. a. die Möglichkeit mit der bestehenden Leitung zusätzliche Kapazität vom Netzbetreiber zur Verfügung zu bekommen. Diese Anfrage und Koordination für eine s. g. Kapazitätssteigerung (ohne bauliche Maßnahmen) führen wir kostengünstig mit dem Netzbetreiber durch. Wir holen für das besagte Objekt ein Angebot vom Netzbetreiber ein. Für die Kapazitätssteigerung ohne bauliche Maßnamen gibt der Netzbetreiber gegen eine einmalige Zahlung (meist liegt diese um ca. € 1.000, -) die Freigabe für eine erhöhte Absicherung des Hausanschlusses. In den meisten Fällen werden hierdurch ca. 10-30kW zusätzlich an Kapazität zur Verfügung gestellt. 

Lösungen bei Netzkapazität, die bereits ausreicht:

Die gute Nachricht: In den meisten Fällen ist keine Kapazitätserhöhung notwendig. Mit dem zuvor beschriebenen Vorgehen kann über den bestehenden Hausanschluss weitere kW an Leistung zur Verfügung gestellt werden.  

Bedeutend sind mit der verfügbaren Leistung eine intelligente Steuerung und Nutzung sicherzustellen, so dass mit der verfügbaren Leistung jeglicher Bedarf an elektrischer Energie erfüllt wird.  Mit einem dynamischen Lastmanagementsystem stellen wir genau dies sicher. Mit dem dynamischen Lastmanagementsystem wird ideal die vorhandene Kapazität optimal genutzt, ohne  zusätzliche Kosten zu verursachen. Wir verteilen die verfügbare Leistung intelligent auf die verschiedenen Ladepunkte, sodass jeder Ladevorgang sicher und effizient läuft, ohne den Stromanschluss zu überlasten. 

In weniger als 5% den Gebäuden zeigt sich, dass der bestehende Hausanschluss nicht ausreichend ist – wir unterstützen Sie in einer solchen Ausgangslage bei der Planung, der Angebotseinholung beim Netzbetreiber sowie bei der Umsetzung des Vorhabens inkl. der Planung für den weitergehenden Energiebedarf des Gebäudes (Beispiel: Wärmepumpe-Vorhaben). Damit stellen wir sicher, dass mit einem neuen oder weiteren Hausanschluss der absehbar zusätzliche Leistungsbedarf für weitere wichtige Verbraucher mit eingeplant werden. 

Anmeldung und Genehmigung von geplanten Ladepunkten: Einfache Schritte für eine unkomplizierte Umsetzung

Bevor die Installation einer Ladeinfrastruktur beginnen kann, sind einige per Gesetz und per s. g. technische Anschlussbedingungen des zuständigen Netzbetreibers vergebenen Schritte einzuhalten. Dazu gehört insbesondere die Anmeldung des Vorhabens durch einen Elektrofachbetrieb oder dem zukünftigen Betreiber der Ladepunkte beim zuständigen Energieversorger. 

Bei der Anmeldung der geplanten Ladepunkte sind Details entsprechend den online- oder papierbasierten Formularen anzugeben. Diese beinhalten meist Details zur geplanten Menge der Ladepunkte, technische Details zu den Ladepunkten sowie zum Energiemanagementsystem (oft ein Synonym zum dynamischen Lastmanagementsystem) als auch zum geplanten Messkonzept (Angaben zur geplanten Stromzählermessung der Ladeinfrastruktur).  

Erst mit Genehmigung der angemeldeten Ladepunkte kann die weitere Planung und Installation erfolgen. Sofern Rückfragen seitens des Netzbetreibers bestehen, werden diese schriftlich erfasst. I. d. R. dauert die Genehmigung der angefragten Ladepunkte für eine neue Ladeinfrastruktur zwischen einem bis vierzehn Tagen (je nach Netzbetreiber sowie Grad der Arbeitsauslastung). 

Die Einhaltung der technischen Anforderungen der DIN VDE 0100-722 stellt sicher, dass alle Vorgaben erfüllt werden und die Ladeinfrastruktur sicher und zuverlässig betrieben wird. 

Fazit: Der Gebäude-Check als Schlüssel zur erfolgreichen Ladeinfrastruktur

Die Installation einer Ladeinfrastruktur ist ein wichtiger Schritt, um Ihre Immobilie sicher für die heutigen und steigenden Anforderungen an Mobilität der Zukunft zu machen. 

 Mit einer detaillierten Analyse des bestehenden Hausanschlusses, der elektrotechnischen Ausstattung des Gebäudes sowie der baulichen Gegebenheiten des Objekts Ausgangslage ist der erste wichtige Schritt zur erfolgreichen Umsetzung einer Ladeinfrastruktur gemacht. Besonders in großen Wohnanlagen ist die technische Ausgangslage wesentlich, um die wirtschaftlich beste Vorgehensweise für das Vorhaben zu planen und umsetzen zu können.  

Mit einer frühzeitigen und professionellen Beratung und Planung stellen Sie sicher, dass für Ihre Immobilie und alle Anwohner, die einen rechtlichen Anspruch auf einen Ladepunkt am Stellplatz haben, auch die  

sinnvollste technische sowie wirtschaftlich beste Lösung für eine Ladeinfrastruktur sichergestellt wird. 

 

Ein Titelbild für " Gebäude-Check Wohnimmobilien " zu sehen ist ein mitarbeiter von WallboxNow der Fotos macht und ein weiterer der Tests durchführt sowie Logo und QR-Code

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