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Tiefgaragen mit Ladeinfrastruktur: Modernisierung großer Wohngebäude

Steigende Nachfrage nach E-Autos vs. fehlende Ladeinfrastruktur in Wohn- und Büroimmobilien 

Die Elektromobilität gewinnt weiterhin an Fahrt: Im Jahr 2023 waren bereits über 1,2 Millionen Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs, wie der ADAC berichtet, und die Zahl steigt kontinuierlich. Während die Nachfrage nach E-Autos steigt, hinkt die Infrastruktur für Lademöglichkeiten in vielen Tiefgaragen hinterher. Ein großer Anteil der Tiefgaragen sowie Außenstellplätze in Mehrfamilienhäusern in Deutschland ist noch nicht mit einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ausgestattet. 

Oft wird davon ausgegangen, dass entweder der vorhandene Hausanschluss nicht ausreichende Leistung für eine Ladeinfrastruktur hat oder sogar ein neuer und teurer Netzanschluss seitens des Netzbetreibers notwendig sei. Zudem bestehen Vorbehalte gegenüber Elektrofahrzeugen, die nachweislich widerlegt sind. Hierzu gehöre z.B. der hohe Einstandspreis, die Zukunftsfähigkeit, die Lebensdauer der Fahrzeugbatterie oder gar der Brandschutz.  

Obwohl mittlerweile neben akademischen Analysen eine Vielzahl von praktischen Zahlen bzgl. 

  • der überaus erstaunlichen Langlebigkeit und der hohen Batteriekapazität nach teils mehreren hunderttausend Fahrkilometern unterschiedlicher Fahrzeugmarken und -modelle vorliegen, 
  • günstige und neue Einstiegsmodelle vieler Autohersteller verfügbar sind, 
  • ein stetig steigendes Angebot an gebrauchen Elektrofahrzeugen sichtbar ist 
  • sowie Forschungseinrichtungen sowie Automobilclubs (wie der ADAC oder die ACV) nachgewiesen haben, dass Elektrofahrzeuge deutlich sicherer sind und deutlich weniger eine Fahrzeugbrandsituation europaweit vorliegen 

werden diese Argumente durch unterschiedliche Quellen aufgenommen und wiederholt aufgegriffen. 

Für Wohn- und Büroimmobilienverwalter, Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften stellt dies eine Herausforderung in der sachlichen Diskussion dar. Doch die oft bewiesene schnelle und erfolgreiche Modernisierung und Ausstattung von Tiefgaragen mit Ladeinfrastrukturen ist nicht nur eine Notwendigkeit für einen Großteil der Bundesbürger, sondern auch eine Chance, den Wert der Immobilie zu steigern, die Vermietbarkeit der Immobilie samt Stellplatz zu erhöhen und auch höhere Mieteinnahmen zu generieren. 

In diesem Artikel beleuchten wir die technischen und rechtlichen Aspekte, die bei der Planung und Umsetzung einer Ladeinfrastruktur in Tiefgaragen zu beachten sind. Von der Prüfung des bestehenden Hausanschlusses bzgl. der bestehenden Kapazität der Elektrotechnik, über nach Bedarf skalierbare Wallboxboxlösungen sowie zu Förderungen – wir unterstützen Sie mit dem Fakten, Einblick und Fachwissen, um Ihr Projekt erfolgreich zu planen und so wirtschaftlich wie möglich umzusetzen. 

In 9 von 10 Fällen reicht die Leistung des bestehenden Hausanschlüsse gänzlich für die Versorgung einer Ladeinfrastruktur für alle Stellplätz aus

Ein Mythos bei der Modernisierung bzw. Elektrifizierung von Tiefgaragen mit einer Ladeinfrastruktur ist die oft als unzureichend vermutete Hausanschlusskapazität. Mit s. g. Lastgangmessungen messen wir die bestehende Last (Verbrauch) des bestehenden Hausanschlusses und können aus hunderten Messungen zusammenfassen, dass in mehr als 9 von 10 Messungen die bestehende Hausanschlusskapazität für eine Ladeinfrastruktur für das Objekt völlig ausreicht. In Gebäuden ohne dauerhafte Verbraucher (wie z. B. Durchlauferhitzer o. ä. Geräten) sehen wir sehr oft, dass die bestehende Kapazität des Hauses über den Tag verlaufend zu mehr als 90% frei und verfügbar ist! Damit kann für eine absolute Mehrheit der Wohn- und Büroimmobilien bestätigt werden, dass mit dem bestehenden Hausanschluss eine Ladeinfrastruktur wirtschaftlich umsetzbar ist! 

Eine typische 11-kW-Wallbox benötigt beispielsweise einen 16-Amper-Anschluss. Bei einer Wohnanlage mit 20 Stellplätzen, die jeweils mit einer Wallbox ausgestattet werden sollen, summiert sich der Strombedarf zwar kalkulatorisch auf über hundert Amper. Doch wie bei allen anderen Verbrauchsgeräten auch, laden Anwohner zu unterschiedlichen Zeiten ihre unterschiedlich vollen Autobatteriestände und nach wenigen Stunden sind die Fahrzeuge vollgeladen. D. h. dass Elektroautos mit Standzeiten von oft 8 Stunden (tagsüber), über Nacht sogar mit 10-14 Stunden auf den Stellplätzen von Wohnimmobilien komfortabel vollgeladen werden. Aus tausenden umgesetzten Ladepunkten sehen wir, dass die für Wohnimmobilien angenommenen Werte in der Praxis eindeutig belegt sind. 

Damit kann zusammengefasst werden, dass bei über 90% der geplanten Vorhaben der bestehende Hausanschluss der Wohnimmobilie ausreicht und keine weiteren Kosten für eine Verstärkung des bestehenden oder gar für einen neuen zweiten Hausanschluss notwendig sind! 

In übrigen Fällen können in Abstimmung mit dem Netzbetreiber bestehende Hausanschlüsse oft ohne bauliche Maßnahmen eine Kapazitätserhöhung erhalten. Dies geschieht einerseits mit einer einmaligen Zahlung an den Netzbetreiber (oft um ca. € 1.000,- bis 2.000,-) sowie mit einer höheren Absicherung des Hausanschlusses (meist wenige Hundert € für diese elektrotechnische Arbeiten).  

Im Rahmen der Installation einer Ladeinfrastruktur für eine Wohn- oder Büroimmobilie wird mit einem intelligenten dynamischen Lastmanagementsystem die Leistung des Hausanschlusses permanent gemessen. Dadurch weiß das System, was das Haus sowie die Wohnungen an elektrischer Energie benötigen und stellt die restliche verfügbare Energie der Ladeinfrastruktur zur Verfügung. Dies geschieht in Echtzeit in Millisekunden wird die verfügbare Energie am Hausanschluss dynamisch gemessen und für Haus, Wohnungen sowie E-Autos gesteuert.  

Förderprogramme: Finanzielle Unterstützung zur Umsetzung des Vorhabens nutzen 

Die Modernisierung von Tiefgaragen mit einer Ladeinfrastruktur ist neben den bestehenden Bedürfnissen von Eigentümern und Mietern mit Elektrofahrzeugen auch eine Investition in die Zukunft. Denn stetig steigt die Anzahl der Elektrofahrzeuge und der Bedarf für das Laden in Wohnimmobilien steigt entsprechend mit an. Dennoch  können die Kosten für die Grundinstallation einer Ladeinfrastruktur eine Hürde darstellen. Im Kontext des gezielten Ausbaus der Elektromobilität stellt der Bund, Bundesländer sowie Kommunen eine Reihe von Förderprogrammen auf, die die Planung sowie Errichtung von Ladeinfrastrukturen sowie die Installation von Ladepunkten (Wallboxen) finanziell unterstützen. 

So werden z. B. in NRW sowie Baden-Württemberg Ladeinfrastrukturvorhaben gefördert. Die Förderung reicht von der Erstellung eines Umsetzungskonzepts (bis 50% der Kosten), die Planung und Installation der Grundinstallation (20% in NRW sowie 40% in Baden-Württemberg), die Installation der individuellen Wallbox (bis 40% der Kosten, bis € 1.500,-) in NRW. Zudem können ausgewählte Förderungen, wie in NRW, mit weitergehenden Förderungen von Städten oder Kommunen in NRW kombiniert werden.  

Sowohl in den genannten als auch weiteren Bundesländern sowie Städten können mit anwendbaren Förderprogrammen die Vorhaben für Ladelösungen für Wohn- und gewerblichen Immobilien zwischen 20%, 40% sowie teils über 50% effektiv gefördert und damit die Kosten signifikant reduziert werden. 

Die Beantragung der entsprechenden Fördermittel ist oft unkompliziert und mit geringem Aufwand von wenigen Minuten verbunden. Bestimmte Förderprogramme erfordern die Zusammenarbeit mit Fachbetrieben, die nachweislich Expertenwissen und bereits eine bestimmte Anzahl an erfolgreich umgesetzten Ladeinfrastrukturprojekten vorweisen müssen (zertifizierte Fachbetriebe). Vor dem Beschluss für ein Vorhaben in einer Eigentümergemeinschaft kann eine professionelle Beratung die wertvolle Unterstützung sein, die alle offenen Fragen für das Vorhaben beantwortet. Mit einem Umsetzungskonzept kann die notwendige Transparenz und Klarheit erreicht werden, die für die Ermittlung des tatsächlichen Bedarfs, für die Ermittlung der richtigen und skalierbaren Lösung  und für das rechtlich als auch technische richtige Vorgehen notwendig ist. 

Von ausgewählten Förderprogrammen werden Beratungen und Umsetzungskonzepte mit bis zu 50% der Kosten bezuschusst. 

Fazit: Professionelle Planung bringt schnelle Ergebnisse und spart kurz- sowie langfristig Kosten 

Die Modernisierung von Tiefgaragen mit einer Ladeinfrastruktur ist ein technisch spezielles Vorhaben, das eine sorgfältige Planung und Beratung erfordert. Von der Messung der freien Leistung des Hausanschlusses über die Varianten der Errichtung für privates oder teil-öffentliches Laden bis hin zu den anwendbaren Förderprogrammen gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten. 

Eine professionelle Beratung und Planung kann hier nicht nur Zeit für Recherche sowie Kosten für die Errichtung der Ladeinfrastruktur, sondern auch langfristig sicherstellen, dass mit der richtigen technischen Vorgehensweise niedrige Betriebskosten möglich werden. Insbesondere bei größeren Wohnanlagen lohnt es sich, auf die Expertise von versierten Fachexperten zurückzugreifen, um alle technischen, betrieblichen und wirtschaftlichen Herausforderungen erfolgreich zu meistern. 

Von der Prognostizierung des über Jahre ansteigenden Bedarfs der Immobilie sowie der Nutzer, über die Ermittlung der verfügbaren Leistung am bestehenden Hausanschluss, die Vorbereitung und Beantragung von Fördermitteln bis zur Implementierung der intelligenten und skalierbaren Ladeinfrastruktur inkl. eines Lastmanagementsystems gibt es viele Aspekte zu beachten. Eine professionelle Unterstützung spart nicht nur Zeit, sondern vermeidet hohe Kosten für z.B. einen nicht notwendigen neuen Hausanschluss und stellt mit der aufgezeigten Klarheit die Beschlussfähigkeit des Vorhabens sicher. 

WallboxNow steht Ihnen als kompetenter Partner zur Seite, um Ihr Projekt erfolgreich zu planen, umzusetzen und auf Jahre einwandfrei zu betreiben. Mit unserer Expertise aus unzähligen umgesetzten Ladeinfrastruktur in Bestandsimmobilien und für Neubauten helfen wir Ihnen, alle technischen und rechtlichen Herausforderungen zu meistern. 

Titel aufschrift "Tiefgaragen Ladeinfrastruktur Modernisierung großer Wohngebäude" im Hintergrund sieht man Wallboxen von Zaptec die bereits in einer Tiefgarage installiert sind

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